Kitten kaufen
Seriösen Züchter erkennen
Zehn Fragen vor dem Kauf – und die Warnzeichen, bei denen du besser gehst.
Die Heilige Birma gilt als robuste Rasse. Wie jede Rassekatze hat sie aber erbliche Risiken. Seriöse Zucht heißt, diese Risiken zu kennen, offen darüber zu sprechen und gezielt zu untersuchen. Hier erklären wir die wichtigsten Tests – ohne Fachchinesisch.
Die hypertrophe Kardiomyopathie, kurz HCM, ist die häufigste Herzerkrankung bei Katzen. Dabei verdickt sich der Herzmuskel. Bei der Birma deckt ein Gentest dieses Risiko nur zum Teil ab. Aussagekräftiger ist ein Herzultraschall beim Kardiologen.
Bei den Elterntieren unserer Zuchtkatzen wurde ein solcher Herzultraschall durchgeführt, so wie es die Zuchtordnung vorsieht.
Bei der polyzystischen Nierenerkrankung bilden sich Zysten in den Nieren. Sie lässt sich per Gentest eindeutig feststellen. Gezüchtet wird ausschließlich mit negativ getesteten Tieren.
Leukose (FeLV) und Katzenaids (FIV) sind Viruserkrankungen, die sich über einen Bluttest ausschließen lassen. Vor einer Verpaarung sollten beide Elterntiere negativ getestet sein.
Katzen haben die Blutgruppen A, B und selten AB. Bei der Birma kommt Blutgruppe B vergleichsweise häufig vor. Das ist wichtig, weil eine Kätzin mit Blutgruppe B Abwehrstoffe gegen Blutgruppe A in ihrer Milch hat. Trinken Kitten mit Blutgruppe A diese Milch, kann das für sie tödlich enden.
Deshalb muss die Blutgruppe beider Elterntiere vor der Verpaarung bekannt sein.
Eine seriöse Zucht beantwortet diese Fragen gern und ohne Ausflüchte. Mehr Tipps findest du im Beitrag Seriösen Züchter erkennen.
Yoselin und Luigi sind auf HCM, PKD und FeLV/FIV negativ getestet und haben beide Blutgruppe A. Alles Weitere, auch zu Impfung, Entwurmung und Ernährung, steht auf unserer Seite zur Gesundheit.
Stand: 11. Oktober 2026
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